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Starker Nachwuchs trotzt bei RollRinn eisigen Temperaturen

Knapp siebzig SportlerInnen aus 16 Nationen starteten beim ersten IPCAS-Rennen gestern Freitag in Rinn. 21 StarterInnen waren extra aus China angereist. Die Siege gingen vor allem nach Österreich und Deutschland.

RINN. In den 17 Jahren von RollRinn gab es kaum je so optimale Schneebedingungen. Das mag wohl auch ein Gastgeschenk an die am weitesten angereisten SportlerInnen sein. Ein Drittel der SkifahrerInnen kommen aus China.Der Grund sind die Olympischen Spiele, die 2022 in Peking stattfinden. Fünf Jahre vorher wollen sowohl AthletInnen als auch FunktionärInnen vom europäischen Know-how profitieren.

Nicht einmal die eisigen Temperaturen konnten die teilweise extrem jungen AthletInnen davon abhalten, ihr Bestes zu geben. Gefahren wurde wieder in drei Kategorien: sehbehindert, stehend und sitzend. Die große Nachwuchshoffnung Österreichs bei den sehbehinderten Sportlerinnen ist die erst 14-jährige Niederösterreicherin Veronika Aigner mit ihrem Guide und ihrer Schwester Irmgard Aigner. „Wir hoffen, dass sie bei den Olympischen Spielen in China dabei ist“, verrät Michael Knaus. Der Rennleiter der österreichischen BehindertensportlerInnen hat für RollRinn vor allem Nachwuchstalente nominiert.

Die besten in ihren Kategorien waren:
Sehbehindert weiblich: 1. Veronika Aigner, AUT; 2. Eleonor Sana, BEL; 3. Maaike Bennink, NED. Stehend weiblich: 1. Anna-Maria Rieder, GER; 2. Eva-Maria Jöchl, AUT (Nachwuchshoffnung aus St. Johann in Tirol); 3. Kim Monsieur, NED. Sitzend weiblich: 1. Ruth Hagspiel, GER; 2. Maiju Laurila, FIN; 3. Sarah Hundert, LIE.

Sehbehindert männlich: 1. Michael Kear, GBR; 2. Thibault Trancart, SUI; 3. Mark Abel, GBR. Stehend männlich: 1. Manuel Rachbauer, AUT; 2. Julian Ernst, AUT; 3. Jasper Balcaen, BEL. Sitzend männlich: 1. Markus Gfatthofer, AUT; 2. Simon Wallner, AUT; 3. Armin Eder, AUT; 4. Johannes Senn, AUT.

Auf optimalem Schnee waren die 69 SportlerInnen aus 16 Nationen am Start. Die altbekannten Skinationen Schweiz, Deutschland oder Österreich neben Läufern aus Nordeuropa und Osteuropa, aber auch Großbritannien, Italien und eben aus China.
Einmal von einem Österreicher und einmal von einem Schweizer wurden die beiden Kurse gesetzt. Michael Knaus, der Rennleiter der Österreicher, war höchst zufrieden: „Die jungen Nachwuchsfahrer zeigen sich angriffslustig, und das ist gut so.“

Die Stars der Szene – wie Claudia Lösch oder Roman Rabl – mussten RollRinn absagen, weil sie sich alle auf die Weltcuprennen am Montag vorbereiten.

Ergebnisse:
Damen
Herren