Österreichisch English
»Sponsor werden | »um Unterstützung ansuchen | »RollRinn Rollstuhlrampe ausleihen

Wir Danken unseren Hauptsponsoren für die Unterstützung!


Junge Frauen führen RollRinn ins Ziel

Eva-Maria und Veronika hießen die Stars am zweiten Tag der IPCAS-Rennen bei RollRinn. Die Siegeshoffnungen bei den österreichischen Männern schieden alle an derselben Stelle aus.

RINN. Die große Nachwuchshoffnung Österreichs bei den sehbehinderten Sportlerinnen ist die erst 13-jährige Niederösterreicherin Veronika Aigner mit ihren beiden Guides und Schwestern. Sie ist eines von fünf Kindern, drei sind sehbehindert, e beiden jüngeren Geschwister wollen der älteren nacheifern, was Veronika gar nicht gefällt: „Ich mag das gar nicht, ich will mich allein aufs Rennen konzentrieren. Wenn sie jetzt im Februar 14 Jahre alt wird, so hofft sie, dass es sich nicht mit der Anmeldung für Olympia 2022 überschneidet. „Wir hoffen, dass sie bei den Olympischen Spielen in China dabei ist“, verrät Michael Knaus. Der Rennleiter der österreichischen BehindertensportlerInnen hat für RollRinn vor allem Nachwuchstalente nominiert.

In der Kategorie stehend konnte Eva-Maria Jöchl nach dem gestrigen zweiten Platz heute den Sieg holen. Die Sportlerin aus St. Johann in Tirol ist erstmals bei RollRinn dabei und blickt auch schon auf Olympia. „Ich will einfach nur skifahren“, strahlt sie nach dem Sieg.

Beide Kurse des IPCAS-Rennen am Samstag waren selektiv gesteckt, einmal von Österreich und einmal von den Niederlanden. So kamen von den 66 StarterInnen aus 16 Nationen am Ende nur 32 ins Ziel. Auch Markus Gfatthofer und Simon Wallner, die gestrigen Sieger aus Österreich in der Kategorie sitzend männlich, fielen aus.

Die besten in ihren Kategorien waren:
Sehbehindert weiblich: 1. Veronika Aigner, AUT; 2. Jolanda Van Leeuwen, NED; 3. Lisha Na, CHN. Stehend weiblich: 1. Eva-Maria Jöchl, AUT; 2. Kim Monsieur, NED; 3. Ilma Kazazic, BIH. Sitzend weiblich: 1. Sarah Hundert, LIE; 2. Linnea Ottosson Eide, SWE.

Sehbehindert männlich: 1. James LUETCHFORD, GBR; 2. Thibault Trancart, SUI; 3. Kristian SCHOU ANDERSEN, DEN. Stehend männlich: 1. Julian Ernst, AUT; 2. Jasper Balcaen, BEL; 3. Manuel Rachbauer, AUT. Sitzend männlich: 1. Rouven Ackermann, GER; 2. Ionel Lungu, ROU.

Auf optimalem Schnee waren die 66 SportlerInnen aus 16 Nationen am Start. Die altbekannten Skinationen Schweiz, Deutschland oder Österreich neben Läufern aus Nordeuropa und Osteuropa, aber auch Großbritannien, Italien und eben aus China.
Einmal von einem Österreicher und einmal von einem Schweizer wurden die beiden Kurse gesetzt. Michael Knaus, der Rennleiter der Österreicher, war höchst zufrieden: „Die jungen Nachwuchsfahrer zeigen sich angriffslustig, und das ist gut so.“

Zu den Ergebnissen:
Damen
Herren